Fjäll Räven Kajka 85

Rucksack

Lange Jahre war mir der Jack Wolfskin Odyssey 3 treu. Seit einiger Zeit verwende ich allerdings den Kajka 85 von Fjäll Räven. 

Wichtig bei einem Rucksack ist neben den Tragesystem für mich vor allem der Stauraum und wie gut dieser erreichbar ist. Der Kajka lässt sich einmal von oben bis unten komplett mit zwei Reißverschlüssen öffnen. Damit kommt man schnell an alles ran und muss nicht erst lange kramen. 

Das Gewebe ist aus bekanntem G1000 und damit sehr robust. Dank dünner Stangen auf der Frontseite und dem Holzgestänge im Rückenbereich sitzt der Rucksack immer gut und hängt nicht so lapprig daher auch wenn er mal nicht voll beladen ist.

Das Tragesystem sitzt bei mir sehr gut und kann meines Erachtens locker mit denen der Firma Gregory mithalten. Den Kajka gibt es in verschiedenen Größen ab 75 Liter. Meine 85 Liter Variante scheint zwar etwas überdimensioniert aber auf längeren Touren bin ich damit flexibler.

Nachteil des Rucksacks ist, dass er nicht gerade Preiswert ist. Aber einer der besten Rucksäcke, die ich je gesehen habe.

GPS Garmin Dakota 20

Obwohl ich am liebsten mit Karte und Kompass navigiere habe ich mir irgendwann ein Hand-GPS zur Sicherheit zugelegt.
garmin1Zunächst hatte ich ein gebrauchtes Magellan eXplorist 600 erworben. Dieses ist aber sehr Funktions-eingeschränkt. So ist es zum Beispiel nicht möglich OpenStreetMap-Karten zu verwenden.
Seit einiger Zeit verwende ich das Dakota 20 von Garmin. Mit dem kleineren Bruder des etwas größeren Oregon bin ich mehr als zufrieden. Hauptsächlich verwende ich dieses zur Track-Aufzeichnung, zur Richtungsfindung von vorprogrammierten Zielen und zur Standortermittlung auf See.

Als Hintergrund Karte verwende ich das kostenlose OpenStreetMap-Material. Die Karten lassen sich auch wunderbar mit dem Programm BaseCamp von Garmin betrachten. In dem Programm lassen sich Wegpunkte und Tracks auch schon vorkonfigurieren.

Mammut Ajungilak Lofoten 3-Seasons

Schlafsack

Bisher hatte ich den Ajungilak Ilgo Super in gebrauch. Da dieser mittlerweile gut 10 Jahre alt war und die Wärmeleistung deutlich nachgelassen hatte, musste ich mir was neues zulegen. Kürzlich habe ich mir dann den Ajungilak Lofoten 3-Seasons zugelegt.

Ajungilak ist nach meiner Ansicht einer der besten Schlafsack-Hersteller. Leider haben sie seit sie von Mammut gekauft wurden deutlich im Preis zugelegt. Der Ajungilak Lofoten 3-Seasons hatte für mich ein gelungenes Preis-Leistungsverhältnis und hält wirklich was er verspricht.

Zwei Nachteile hat er aber doch:
1. Die Unterseite des Schlafsacks ist sehr glatt. Dadurch rutscht man schon bei leichten Gefällen von seinem eigentlichem Liegeplatz.
2. Der Reißverschluss verhakt sich ständig und das meinst wenn man schnell raus muss; Gewitter etc. …

– Temperaturbereich nach EN 13537: Komfort plus 4°C, Limit minus 1°C, Extrem minus 17°C
– Füllung: Kunstfaser MTITM Evo
– Füllmenge:780 / 840 g
– Lagen / Kammern: 2
– Material außen: atmungsaktives balanceTXTM Aussengewebe
– Material innen: seidenweiches, hautsympathisches Innenmaterial Soft TXTM
– Gesamtgewicht: 1450 / 1550 g
– Volumen: 7,1 L/ 7,8 L

Meindl Bernina

  Wanderschuhe

Die besten Erfahrungen habe ich mit den Marken Hanwag, Meindl und Lowa gemacht. Und zwar genau in dieser Reihenfolge. Andere Schuhmarken waren bei mir bisher immer in weniger als einem Jahr kaputt.

Momentan verwende ich die Meindl Bernina. Diese haben eine breite Sohle, so dass selbst mein Fuß bis vorne hin reinpasst.

Generell würde ich immer Schuhe mit zwiegenähten Sohlen empfehlen, da diese deutlich länger halten. Leider gibt es zwiegenähte Sohlen immer seltener. Hanwag hat wohl mittlerweile wieder ein paar Modelle im Programm.

Eine andere Marke von der ich bisher fast nur gutes höre ist Geiger. Geiger ist ein altes Familienunternehmen aus dem Schwarzwald, welches Schuhe nach Maß und das zu sehr günstigen Preisen produziert. Leider sind die Lieferzeiten sehr lang und können schon mal ein dreiviertel Jahr betragen.

Black Diamond Contact

Steigeisen

Ich verwende die Steigeisen Contact der Marke Black Diamond. Die Contact-Steigeisen sind weit verbreitet und zumindest in den Alpen findet man diese an vielen Schuhen von Alpinenbergsteigern. steigeisen

Die Contact gibt es in zwei Bindungsvarianten: Die Clip-Bindung ist sehr komfortabel zu Bedienen und schnell auf und zu zu machen. Auch sitzt diese sehr gut. Leider braucht man für diese Bindung Steigeisenfeste Schuhe die einen speziellen Absatz hinten haben. Ich verwende die Strap-Bindung. Ähnlich wie bei alten Rollerblades wird diese von hinten nach vorne und wieder zurück geschnürt. Diese Bindung kann ich auch auf meinen Wanderschuhen verwenden und muss mir so keine Steigeisenfesten Schuhe kaufen, die schnell 600 Euro und mehr kosten.

Bisher hatte ich immer guten Halt in den Steigeisen. Man muss jedoch darauf achten, dass man diese etwas enger macht als die Schuhsohle groß ist. Der Schuhe drückt sich beim ersten aufsetzen richtig rein.

Ich habe auch schon Leute gesehen, die am Berg angefangen haben ihre Schuhsohle zurecht zu schnitzen.